Piemonte

Die Anfänge des Weinbaus gehen auf das keltische Volk der Tauriner (welche der Hauptstadt Turin den Namen gaben) und auf die Ligurer zurück. Schon im Mittelalter verkündeten die Minnesänger die ausgezeichnete Qualität der Piemonteser Weine. Der Name dieser im Norden Italiens liegenden Region bedeutet "Fuß des Berges" und die rund 71.000 ha Rebfläche befinden sich auch größtenteils am Fuße der Alpen und Apenninen. Die Rebflächen liegen beiderseits des breiten oberen Po-Tales. Die wichtigsten Weinbau-Gebiete sind Asti, Carema, Canavese, Caluso, die Vercelli- und Novara-Berge und die als qualitativ als beste Lagen geltenden Hügel von Monferrato und Langhe bei Alba.Sie hat die meisten DOC/DOCG-Zonen (37) welche ein Viertel der Wein-Produktion ausmachen, die meisten als DOCG klassifizierten Weine (7) und die mengenmässig größte Spumante-Produktion. Ebenso ist Piemont das Wermutland der Welt, hier wurde der Wermut auch erfunden. Über 80% der Produktion entfällt auf Rotweine. Die vorherrschende rote Rebsorte ist Barbera (rund 50% der Rebfläche), gefolgt von Nebbiolo, Bonarda, Cortese, Dolcetto, Freisa und Grignolino. Die weiße Sorte Moscato Bianco sowie die roten Brachetto und Freisa dienen für die Schaumwein-Herstellung.

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